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Der Ruf des Berges

Alturiak 17, Year of the Ageless One (1479DR)

Durchgefroren und müde gingen Thorfin und Refardeon in den Wald, um etwas Holz zu sammeln. Malefica machte sich derweil daran, den Gefangenen, Grakul, zu befragen. Außer dass es sich bei der Truppe um Jäger gehandelt hatte, war aus ihm außer Flüchen nicht viel heraus zu bekommen. Krand würde ihr die Gedärme heraus reißen, brachte er nur über die Lippen. Malefica war des Widerspruchs schnell müde und begann, mit Schmerz und Folter nachzuhelfen. In ihrem Übereifer verblutete der Gefangene leider innerhalb kürzester Zeit.

Irgend etwas schien dann zu passieren. Malefica fiel in eine Art Trance und stolperte wie benommen Richtung Süden. Sie murmelte etwas unverständliches und erst als Thorfin sie zu Boden warf und mit Schnee wusch, kam sie wieder zu sich. Sie forderte von den Gefährten sofort umzukehren und nach Süden zu gehen. Warum sie das tun sollten konnte sie allerdings nicht sagen. Die Gefährten versprachen der Sache später auf den Grund zu gehen, auch wenn Thorfin skeptisch blieb. Zunächst wollten sie am Morgen wieder zum Berg aufbrechen.

Unverrichteter Dinge bauten sie zusammen ein Lagerfeuer, das OrcLex gekonnt entzündete. Die Gefährten erholten sich in der Wärme des Feuers und machten sich über die Kaninchen her, welche die Hobgoblins gefangen hatten. Schließlich fanden sie in einen erholsamen Schlaf.

Der nächste Morgen war wiederum ein sonniger Wintertag. Doch obwohl keine Wolke am Himmel stand, konnten Amaunators Strahlen den Wald nicht durchdringen und alle Schatten vertreiben. Ein düsterer Schleier blieb über dem Wald.
Die Gefährten machten sich auf, weiter zum Mount Hotenow zu gelangen. Als sie den Berg von einer verschneiten Hügelkuppe aus erblickten, konnten sie unter seinem rauchenden Gipfel eine kleine Gruppe Kreaturen erkennen, die sich auf dem Pfad im Schnee durch das lichte Tal auf sie zu bewegten.

Sie legten eine falsche Spur und versteckten sich zu beiden Seiten des Pfades im Wald. Von dort konnten sie die Truppe erkennen, es handelte sich wieder um Hobgoblins!
Die ersten drei konnten schnell von Roanna und OrcLex aus dem Hinterhalt getötet werden. Den vierten schlug Thorfin bei einem Sturmangriff bewusstlos.

Der Gefangene wurde mit den Füßen nach oben von einem Ast hängen gelassen und geweckt. Auch dieser Hobgoblin stellte sich als äußerst stur heraus und spuckte alle an, die ihn ansprachen.
Auch er fluchte bei Bane und drohte mit Krands Rache. Von Gauntlgrym hatte er nichts gehört, nur von einem „Eisenkeller“. Um dort hin zu gelangen müssten die Helden nur den Spuren im Schnee folgen.

Refardeon sammelte wieder Holz und schichtete es unter dem hängenden Hobgoblin auf. OrcLex entzündete den Scheiterhaufen und sie ließen den schreienden, sterbenden Goblin hinter sich zurück. Malefica drohte abermals von ihren Gefühlen übermannt zu werden, konnte sich aber dieses Mal kontrollieren.

Sie folgten den Spuren durch den Schnee und fanden schließlich hinter einem Grad des Berges versteckt den Eingang zu einer Höhle, der mit einem Zwergengebäude verstärkt war. Über dem Eingang prankte das Symbol von Moradin, dem Vater aller Zwerge.

Sie näherten sich langsam dem Gebäude, wurden aber sofort von den Hobgoblins entdeckt, die dort lagerten. Auch hier war wieder ein Zauberer dabei, der offenbar aus den Leichen verstorbener Kameraden Zombies gemacht hatte. Auch ein Bogenschütze war dabei und beharkte die Kämpfenden von der Flanke aus.

Der Zauberer und die Zombies konnten schnell niedergemacht werden und die Krieger versuchten den Rückzug zu decken. Entkommen konnte nur der Bogenschütze, der in den Berg floh so schnell er konnte. Seine schnellen Schritte waren noch lange zu hören, ebenso wie ein fernes Grollen im Berg.
Im Vorraum der Höhle hatten die Goblins offenbar gelagert. Die Gefährten frischten ihre Vorräte an den Transportkisten auf, die hier standen.
In dem Gang schien ein orangener Schein die Tiefen des Berges zu erleuchten. Die Gefährten traten ein und ein warmer Luftzug mit einem Hauch von Schwefel zog ihnen entgegen.

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megavoid

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