DnDo

Maegera das Inferno

Alturiak 20, Year of the Ageless One (1479DR)

Bei den toten Drow fand sich unter anderem ein Hausemblem, das allerdings nicht entziffert werden konnte.

Die Gefährten beschlossen, den Vorraum der Schmiede weiter zu erkunden. Am Ende des Raums öffnete sich ein Balkon in eine große natürliche Höhle, die von orangenem Licht erfüllt war. Heiße Luft strömte von dort in den Raum. Vom Balkon aus bot sich den Helden ein grandioser Anblick: In der Tiefe unter ihnen schlummerte ein Primordial des Feuers, das von Wasserelementaren im Zaum gehalten wurde, die magisch an die Wände des Schachtes gebunden waren und mit ihrem Wasser das Auge der elementaren Monstrosität kühlten.

Direkt unter dem Balkon konnten sie eine Brücke erkennen, die den Abgrund überspannte. Sie führte von dem Raum unterhalb auf die andere Seite in die Dunkelheit. Die Gruppe begab sich also über Treppen hinunter, nachdem Roanna die Lage sondiert hatte. In dem unteren Raum, der Schmiede, herrschte rege Betriebsamkeit. Einige Drow waren zu sehen und die Gefährten beschlossen, von beiden Eingängen anzugreifen. Das stellte sich zunächst als schlechte Taktik heraus, denn ein Waffenmeister der Dunkelelfen stellte sich Malefica und OrcLex auf der Westseite entgegen, während eine riesige Spinne den anderen an der Ostseite den Zugang in den Raum versperrte.

Malefica konnte sich schließlich hinter den Waffenmeister teleportieren und ihn mit Hilfe der Tentakel von Cryonax unter Kontrolle bringen. OrcLex setzte zu einem beherzten Sprint an, der ihn fast den Kopf kostete und beschwor sogleich einen Höllenhund, um die die Gefährten im Kampf zu unterstützen.

Es griffen noch weitere Drow in den Kampf ein, darunter ein Spellspinner, der in sicherer Höhe schwebend die Helden mit dunkler Energie eindeckte. Auch das Gift der Handarmbrüste machte den Freunden wieder zu schaffen, allerdings konnten sie es dieses mal vermeiden, dass jemand in den Schlaf sank.

Schließlich konnte erst die Spinne und dann einer der Dunkelelfen-Krieger niedergerungen werden und das Schlachtglück wendete sich zu Gunsten der Helden. Schnell erkannten der Waffenmeister und der Spellspinner, dass sie allein nicht lange durchhalten würden und flohen über die Brücke in die Dunkelheit.

Bei dem gefallenen Drow konnte OrcLex magische Stiefel finden, die er sogleich anlegte. Thorfin durchsuchte die Schmiede und fand noch zwei Barren unverarbeitetes Adamant. Anschließend machten sie sich auf, die Brücke und die andere Seite zu erkunden.

Einige Meter den Tunnel hinab fanden sie einen Seitentunnel, der mit magischen Runen verziert war und aus dem Dampf drang. Malefica identifizierte den Tunnel als Zugang zum Kontrollraum für das elementare Feuer.
Die Helden stiegen also hinunter und fanden ein Ziggurat aus reinem Adamant, das über und über mit Runen bedeckt und mit dutzenden Rohren verbunden war. Dichter Dampf machte das Atmen schwer, aber OrcLex und Malefica konnten die Steuerung der Anlage entziffern. Malefica bemerkte dabei, dass irgend etwas Energie aus dem Primordial abzog. Der Geschmack der Magie kam ihr bekannt vor und sie spürte einen dumpfen Kopfschmerz, der sie an die Spalte in Neverwinter erinnerte.

Die Gefährten berieten, was zu tun sei und kamen zu dem Schluss, dass Thorfin die Hebel bedienen sollte, um das Feuer von der Schmiede weg zu leiten und damit auch dem Energieentzug durch die plagenveränderte Magie zu unterbrechen. Als Thorfin die Hebel zog brach eins der Rohre und er wurde in elementares Feuer gehüllt, dass ihn zwar nur leicht verbrannte, aber doch veränderte. Refardeon bemerkte, dass das Feuer neue Kräfte in dem Zwerg freigesetzt hatte.
Als die Verbindung unterbrochen wurde, hörte Malefica in ihrem Unterbewusstsein etwas, das wie ein Aufschrei von tausend dissonanten Stimmen klang – etwas hatte sich verändert!

Nachdem man hier nichts weiter tun konnte beschloss man, einen weiteren Versuch zu unternehmen, Marek aus den Klauen der Illithiden zu befreien. Und so brachen die Gefährten wieder in Richtung der Minen auf und fuhren mit den magischen Loren in die Tiefe. Unten angekommen hörten sie von der Barrikade her Waffenklirren – nach ihrem letzten Besuch waren die Duergar offenbar wachsamer geworden und griffen nun an…

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megavoid

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